Die Luftfahrtabteilung der Gewerkschaft FeSMC-UGT hat laut einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass der für die kommenden Tage geplante Streik bei dem BodenabfertigungsunternehmenMenzies, das an sieben spanischen Flughäfen tätig ist, darunter auch in Palma, abgesagt wurde, nachdem im Rahmen des SIMA eine Einigung erzielt worden war.
Dementsprechend verpflichtet sich das Unternehmen, die Punkte im Zusammenhang mit den persönlichen wirtschaftlichen Garantien der übernommenen Arbeitnehmer zu beheben und die Unterschiede bei den festen und variablen „Ad-personam“-Zulagen sowie den garantierten Jahresarbeitszeiten zu korrigieren. Darüber hinaus werden die Handhabung von Überstunden und die korrekte Schichtplanung analysiert und verbessert, um deren ordnungsgemäße Umsetzung zu gewährleisten.
Menzies verpflichtet sich ebenfalls, im April Verhandlungen über die Beschäftigung aufzunehmen, was von der Gewerkschaft aufgrund der prekären Personalsituation an den verschiedenen Flughäfen immer wieder gefordert wurde.
Zusammenfassend hat sich der Luftfahrtsektor der FeSMC-UGT zufrieden mit der erzielten Vereinbarung gezeigt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass er weiterhin wachsam sein wird, damit die Einhaltung dieser Vereinbarung „real, zügig und effektiv“ erfolgt.
„Es muss ein Ende der Misshandlung der Belegschaft von Menzies geben, und wir hoffen, dass dies das letzte Mal ist, dass wir in diese Situation geraten, um das einzufordern, was für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerecht ist“, fügte sie in der Pressemitteilung hinzu.
Gerade die Beschäftigten eines anderen Unternehmens der Branche, Groundforce (ein Handling-Unternehmen von Globalia), haben gestern Montag einen unbefristeten Streik begonnen, der 12 spanische Flughäfen betrifft. Konkret finden die von UGT, CCOO und USO ausgerufenen Arbeitsniederlegungen montags, mittwochs und freitags in drei Zeitabschnitten statt: zwischen 05:00 und 07:00 Uhr, zwischen 11:00 und 17:00 Uhr sowie zwischen 22:00 und 00:00 Uhr.
Quelle: Agenturen




